EU4u – Was macht die EU für dich?

| 24.02.2017

Die -exits mit allen möglichen Buchstaben des Alphabets – sei es nun Brexit oder Frexit – dominierten in den vergangenen Monaten die Diskussion über die EU. Und in diesem Zusammenhang Fragen wie z.B. welche Benefits wir durch die EU hätten, ob das europäische Projekt überhaupt noch zeitgemäß sei und so weiter. Und das genau in jenem Jahr, in dem die EU ihren 60. Geburtstag feiert – nämlich in ziemlich genau einem Monat, am 25. März. Als PR-Agentur haben wir schon einige EU-Kampagnen in Österreich betreut und wissen deshalb ganz genau, welche vielfältigen Initiativen aus Brüssel ergriffen werden – sei es nun im Konsumentenschutz, hinsichtlich der Gesundheit oder auch im Wirtschaftsbereich. Oft wird die EU als wenig bürgernah bezeichnet oder bekrittelt, dass der/die Einzelne im Alltag wenig von der fernen EU merke – anhand von ein paar Beispielen ist das schnell widerlegt:

 


Innnovationen & Arbeitsplätze schaffen

 

EU-Förderungen gibt es für alle möglichen Bereiche – hier alle aufzuzählen würde den Rahmen eines Blogeintrags sprengen und könnte ein ganzes Buch füllen. Aber die Vertretung der Europäischen Kommission hat eine sehr hilfreiche digitale Österreichkarte erstellt, in der ihr mit ein paar Klicks nachsehen könnt, welche Projekte in eurer Nähe gefördert und somit durch die EU (mit)ermöglicht wurden. Darunter so spannende Projekte wie DRAGON von der Montanuniversität Leoben – eine Technologie, mit der wertvolle Mineralien beim Tunnelbau gefiltert und verwertet werden können. Aber genauso ein Projekt wie das Demontage & Recycling Center Vienna, bei dem Langzeitarbeitslose und Menschen mit Behinderung wieder in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden können – wie das genau funktioniert, könnt ihr in diesem Video sehen. Davon profitiert nicht nur unsere Wirtschaft, sondern auch zahlreiche Arbeitsplätze werden durch die EU in Österreich geschaffen.

 

 

Bildung & Liebe kombiniert

 

Welcher Student kennt es nicht? Das Erasmus-Programm ist eine wirkliche Erfolgsgeschichte. Vor 30 Jahren ins Leben gerufen heißt jetzt es heute Erasmus+, neben Studierende können inzwischen auch Schüler und Erwachsene, die sich weiterbilden wollen, für eine gewisse Zeit Erfahrungen außerhalb von Österreich sammeln. Wir sind seit 1992 dabei und die Bilanz kann sich sehen lassen: Aus Österreich haben seitdem 110.000 Studenten, 60.000 Ausbildner & Jugendarbeiter und 27.500 Teilnehmer an Austauschprogrammen daran teilgenommen. Wie Erasmus dazu beigetragen hat, dass Europa noch mehr zusammenwächst, belegen die inzwischen mehr als eine Million Erasmus Babys – meine Tochter inklusive ;-)

Wer Europa schlecht reden will, wird immer einen Grund finden. Aber diese Beispiele belegen, dass Österreich ohne Europa wahrscheinlich nicht so gut dastehen würde und kein so lebenswerter Ort wäre – in diesem Sinne: Auf hoffentlich noch mindestens 60 weitere Jahre EU!

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