Stories going social – Swipe Geschichte

| 17.02.2017

Die Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Für Privatpersonen aber genauso für Unternehmen ist Online-Präsenz essentiell um im Freundeskreis auf dem neusten Stand zu bleiben bzw. um Kundenkontakte zu knüpfen und aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig werden heutzutage kurze Inhalte, langen vorgezogen, da man neben dem Job, Bikram Yoga und vegan kochen, nur wenig Zeit hat um up to date zu bleiben. Praktisch also, dass via Instagram und Snapchat „Stories“ geteilt werden können.
„Stories“ sind mehrere aneinandergereihte Fotos und Videos, die kurze Einblicke in das persönliche Alltagsgeschehen geben sollen. 24 Stunden nach dem Upload „zerstört sich“ der hochgeladene Content von selbst und ist nicht mehr abrufbar.

Die Stories erzählen also, wie ein Online-Tagebuch, kleine Geschichten, die von Followern zwischendurch, mit nur geringem zeitlichem Aufwand, gelesen werden können.
Ob beim Joggen im Wald, Reisen nach Thailand oder lediglich beim Abendessen in dem neuen italienischen Restaurant – das Teilen von spontanen Fotos und Videos online, erfreut sich großer Beliebtheit.

 

Gut kopiert ist halb gewonnen

 

Die Stories der beiden Foto-Plattformen erfüllen also denselben Zweck. Aber in welchen Punkten unterscheiden sich nun die beiden Social Media Plattformen voneinander?
Instagram – Facebooks Tochterunternehmen – hat nicht nur den Namen sondern auch die Idee des „Story“-Sharings von Snapchat abgekupfert und damit auch Erfolg. Immerhin folgen 100 Mio. IG-User dem Trend des Online Story-Teilens täglich. Von beiden Foto-Diensten können dazu nur auf Instagram „langlebige Fotos“ geteilt werden, die kein Ablaufdatum haben. Auf Snapchat dagegen werden alle geteilten Fotos, nachdem sie der Empfänger gesehen hat, gelöscht.
Ein weiterer Vorteil ist die Such-Option auf Instagram: Einfach den Namen des gesuchten Users eingeben und schon werden Personenvorschläge präsentiert. Bei seinem Konkurrenten hingegen muss man den genauen Namen des Nutzers wissen. Eine Personenübersicht, Vorschläge oder ähnliche Optionen, die die Suche erleichtern, gibt es nicht.

 

Snapchats Trumpf

 

Lediglich in Sachen Bildbearbeitung hat Snapchat die Nase vorn. Hier wird den 100 Mio. Usern, die SC täglich nutzen, mehr Kreativität bei der Foto- und Videogestaltung überlassen. Mit immer wieder neuen Filtern wird für Spaß und Abwechslung beim Erstellen und Öffnen der „Snaps“ gesorgt. Vom Foto mit Hundefilter bis hin zum Video mit Leonardo DiCaprio-Maske – Snapchat lässt sich immer wieder neue Effekte einfallen, die auf das Gesicht aber auch auf den Hintergrund des Nutzers reagieren. Mit den sogenannten Weltlinsen, beginnt es somit, mit ein paar Klicks, im Büro plötzlich zu schneien oder es regnet Herzen. Snapchats Fantasie sind hier wohl keine Grenzen gesetzt.

Wir finden – unterm Strich macht es Spaß beide Apps zu entdecken und mit seiner persönlichen Online-Welt auf eine neue Art und Weise vernetzt zu sein. Egal ob man lediglich einen Blick in das Leben eines Freundes erhaschen oder man potentiellen Kunden neue Produkte vorstellen möchte.

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