Brainstorming leicht gemacht – 4 Methoden

| 17.01.2020

Eine der wichtigsten Aufgaben für uns als PR-Agentur ist es, neue und kreative Ideen für unsere Kunden zu entwickeln. Tolle Ideen fallen jedoch für gewöhnlich nicht vom Himmel. Um sie zu generieren, setzen wir gerne auf Brainstorming. Im folgenden Blogbeitrag haben wir unsere Top 4 Brainstorming-Strategien für euch zusammengefasst!

1. Traditionell, aber effizient: Mind-Maps

Mind-Maps anzulegen ist wohl die bekannteste Methode von Brainstorming. Dabei steht ein Überbegriff beziehungsweise ein Thema im Mittelpunkt. Von dort ausgehend werden mehrere Linien beziehungsweise Ideenstränge mit weiteren Gedanken notiert. Vorteil dieser Technik ist, dass man die Mind-Map jederzeit erweitern kann und die Idee visuell dargestellt wird. Sowohl im Großformat, aber auch auf einem kleinen Stück Papier kann man diese Technik schnell und einfach anwenden. Unser Tipp: nutzt nur Stichworte und keine ganzen Sätze!

2. Ran an die Pinnwand

Für die sogenannte Pinnwandkarten-Methode benötigt man eine Pinn- oder Magnetwand fürs Brainstorming. Eine Zimmerwand und ein Stapel Post-its tun es aber auch 😉 Im ersten Schritt bringen alle Teilnehmer ihre Ideen zu Papier und befestigen diese an der Wand. Anschließend findet eine Diskussion statt, bei der die Ideen gruppiert werden. Überflüssige Zettel können dann ganz einfach wieder von der Wand entfernt werden.

 

3. Rapid Ideation

Bei dieser Methode setzt man ein Zeitlimit im Brainstorming. Dieses kann – je nach Themengröße – zwischen 5 und 45 Minuten variieren. Ziel dieser Technik ist es, dass die Teilnehmenden unter Zeitdruck Ideen verschriftlichen, in denen sie sich gedanklich nicht verlaufen. Ideal, um die ersten Grundbausteine für ein Projekt zu legen! Anschließend werden die Ideen in großer Runde diskutiert.

 

4. Die 6 Hüte Methode

Seit 1986 freut sich diese Methode von Edward de Bono großer Beliebtheit beim Brainstorming. Diese Technik eignet sich vor allem zur Weiterentwicklung von Ideen.

Jeder Teilnehmende bekommt zu Beginn eine Farbe zugeteilt. Diese bestimmt, aus welcher Perspektive er oder sie über ein Thema nachdenkt:

  • Blauer Hut – moderierend Denken, er ist auch gleichzeitig der Moderator und Schriftführer
  • Gelber Hut – optimistisch Denken
  • Roter Hut – emotional Denken und Gefühle miteinbeziehen
  • Grüner Hut – kreatives, weitgreifendes Denken
  • Weißer Hut – analytisch und objektiv Denken, keine Angst vor Zahlen und Fakten
  • Schwarzer Hut – kritisch Denken und Schwachstellen herausfiltern

Am besten arbeitet man bei dieser Methode visuell und vergibt farbige Hüte, Zettel, Tischkarten oder Ähnliches.

 

Was es allgemein beim Brainstorming zu beachten gilt

Besonders wichtig beim Brainstorming im Team ist es, bestimmte Regeln festzulegen und das Thema klar einzugrenzen. Alle Teilnehmer müssen fokussiert und konzentriert sein. Anfangs sollte keine Kritik geäußert werden – es geht vorrangig um die Masse und nicht darum, wie ausgeklügelt eine Idee ist. Querdenken und das Übernehmen von fremden Ideen ist erlaubt und sogar erwünscht! Eine Person sollte den ganzen Brainstorming Prozess moderieren und leiten. Gerade während einer Diskussion kann so Ordnung gehalten werden.

Abschließend lässt sich also noch sagen: Habt keine Angst und tobt euch aus! Kreativität kann man erlernen und jeder Mensch kann tolle Ideen haben. Man muss nur wissen, wie man sie entwickelt!

Wir hoffen, dass euch mit diesen Methoden zum Brainstorming viele erfolgreiche Projekte angestoßen werden 😊 Auf ein ideenreiches 2020!

Pinterest
WhatsApp