Industrie 4.0 serviert neue Businessmodelle zum Frühstück bei den Technologiegesprächen 2019

| 22.08.2019

Die Plattform Industrie 4.0 Österreich ist in Alpbach heuer gleich zweimal vertreten: Beim „Industrie 4.0 – Praxis Frühstück“ standen Use Cases zu Digitalisierungsprojekten und neuen Geschäftsmodellen im Vordergrund. Bei der Breakout Session der Arbeiterkammer zu Gestaltungsmöglichkeiten der Digitalisierung ist die Plattform Kooperationspartner.

 

Alpbach, 22. August 2019 – Im Rahmen der Technologiegespräche beim Europäischen Forum Alpbach hat die Plattform Industrie 4.0 Österreich heute gemeinsam mit der Standortagentur Tirol und Microsoft erneut zu einem Praxis Frühstück ins Hotel Alphof geladen – nach dem erfolgreichen Start des „Industrie 4.0 – Praxis Frühstücks“ im letzten Jahr heuer bereits zum zweiten Mal. Experten von Zühlke, Microsoft, INNIO Jenbacher und Zumtobel präsentierten Best Practices im digitalen Transformationsprozess und luden zum Erfahrungsaustausch: Zumtobel berichtete, wie man Lichtinfrastruktur und „Internet of Light“ (LiFi) nutzen kann und wie diese zukünftig auch verstärkt im Bereich Security eine Rolle spielen werden. Zühlke und Microsoft beleuchteten den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Wartung und Instandhaltung, Produkt- und Warenbestellungen und Optimierung der Endkundenbetreuung. Für INNIO Jenbacher war die frühzeitige Einbindung der Mitarbeiter bei der Umsetzung von Industrie 4.0 im Betrieb ein entscheidender Erfolgsfaktor – als Case wurde der Einsatz von KI für eine effiziente Energieversorgung vorgestellt.

 

„Das große Interesse am Praxis Frühstück – mehr als 70 Personen haben teilgenommen – zeigt, dass Unternehmen hierzulande den digitalen Wandel ernstnehmen. Deshalb ist es uns auch so wichtig, unterschiedlichste Stakeholder zu vernetzen und praxisrelevante Veranstaltungen zu organisieren, um Österreich noch fitter für die Industrie 4.0 zu machen“, betont Kurt Hofstädter, Vorstandsvorsitzender der Plattform Industrie 4.0 Österreich.

 

Technologischen Wandel gemeinsam gestalten

Der Praxisaustausch wird ebenso am morgigen Freitag an erster Stelle stehen: Die Breakout Session „Digitalisierung in der Industrie – Gestaltungsmöglichkeiten aus der Perspektive von Betriebsrat und Geschäftsführung“ der Arbeiterkammer wurde in Kooperation mit der Plattform organisiert. Unter der Leitung von Plattform Industrie 4.0-Geschäftsführer Roland Sommer und Kerstin Repolusk (Gewerkschaft PRO-GE & Leiterin der ExpertInnengruppe „Mensch in der Digitalen Fabrik“ der Plattform Industrie 4.0) werden VertreterInnen aus Wissenschaft, Unternehmens- und Arbeitnehmerseite diskutieren, wie der technologische Wandel bestmöglich und erfolgreich gestaltet werden kann – für Beschäftigte und Betriebe gleichermaßen.

Bild (v.l.n.r.): Franz Haas (Präsident, Österreichische Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik), Nikolaus Kawka (CEO, Zühlke Österreich), Michail Angelov (Senior Manager Digital Services Portfolio, Zumtobel Lighting), Patrizia Zoller-Frischauf (Wirtschaftslandesrätin Tirol), Stefan Nußbaummüller (Enterprise Account Executive, Microsoft), Martin Mühlbacher (Executive Site Leader & GM Supply Chain Management, INNIO Jenbacher), Roland Sommer (Geschäftsführer, Plattform Industrie 4.0 Österreich), Michael Jäger (Cluster Management Mechatronik, Standortagentur Tirol) und Kurt Hofstädter (Vorstandsvorsitzender, Plattform Industrie 4.0 Österreich) beim „Industrie 4.0 – Praxis Frühstück“

Copyrights: Standortagentur Tirol

 

Über die Plattform Industrie 4.0 Österreich

Die Initiative hat sich seit ihrer Gründung 2015 durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) gemeinsam mit den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden zu einem etablierten Kompetenzträger zum Thema Industrie 4.0 entwickelt. Der Verein setzt Aktivitäten, um eine dynamische Entwicklung des österreichischen Produktionssektors zu sichern, Forschung, Innovation und Qualifikation zu forcieren und zu einer qualitätsvollen Arbeitswelt sowie zu einem hohen Beschäftigungsniveau beizutragen. Das Ziel ist, die neuen technologischen Entwicklungen und Innovationen der Digitalisierung bestmöglich für Unternehmen und Beschäftigte zu nutzen und den Wandel für die Gesellschaft sozialverträglich zu gestalten. Weitere Informationen unter www.plattformindustrie40.at

 

Pressekontakt:

Verein Industrie 4.0 Österreich – die Plattform für intelligente Produktion
Jasmina Schnobrich-Cakelja
+43 1 588 39 75
jasmina.schnobrich@plattformindustrie40.at

Brandenstein Communications
Marco Jäger
+43 1 319 41 01-12
m.jaeger@brandensteincom.at

 

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