Investitionsoffensive für Europa treibt Krebsforschung in Wien voran

| 25.01.2018

Heute öffnete das Wiener Biotechunternehmen APEIRON Biologics AG (Apeiron) seine Türen für die Medien und gab bei einer Laborführung Einblicke in die aktuellen Forschungsaktivitäten. Der Ausbau der Forschung in den kommenden Jahren wird von der Europäischen Union unterstützt: Mit einem Darlehen von bis zu 25 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) wird die Entwicklung neuer Krebsimmuntherapien vorangetrieben und neue Arbeitsplätze für bis zu zehn Forscherinnen und Forscher geschaffen werden.

„Österreich ist einer der Wachstumsmotoren im Herzen Europas, auch 2018 soll die heimische Wirtschaft laut Prognosen kräftig weiterwachsen. Ganz wichtige Wachstumstreiber dabei sind KMU wie Apeiron, die in Forschung, Entwicklung und Innovation investieren“, so Jörg Wojahn, Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich. „Damit dies auch so bleibt, unterstützt die EU österreichweit Projekte und Unternehmen mit Initiativen wie dem EFSI oder gezielten Förderprogrammen wie Horizont 2020.“

 

EU fördert den Standort Österreich
Ermöglicht wurde die neue Finanzierung für Apeiron durch den EFSI, dem sogenannten Juncker-Plan – die tragende Säule der Investitionsoffensive für Europa. Mit dieser Initiative der EIB und der Europäischen Kommission sollen Investitionen in Europa angekurbelt und durch EFSI-Garantien private Geldgeber mobilisiert werden. Bisher wurden in Österreich EFSI-Finanzierungsvereinbarungen in Höhe von 931 Mio. Euro getroffen, die Gesamtinvestitionen von 2,8 Mrd. Euro auslösen sollen.[1] Neben Apeiron haben auch zahlreiche andere KMU vom EFSI profitiert, ebenso wie der Energiepark Bruck/Leitha GmbH und die ÖBB.

Mehr zu investEU: https://europa.eu/investeu/home_de

Mehr zu investEU in Österreich: https://europa.eu/investeu/projects_de?country=AT

Für das Forschungsförderprogramm Horizont 2020 wiederum stehen europaweit 75 Mrd. Euro zur Verfügung – in Österreich tätige Forscherinnen und Forscher haben bisher daraus rund 780 Mio. Euro[2] generiert.

 

Apeirons Pläne für die Zukunft

Für Apeiron ist die Unterstützung durch den EFSI ein wichtiger Meilenstein, denn die Belegschaft soll mit dieser EU-Investition um bis zu 25 Prozent wachsen. Die Biotechschmiede hat sich auf die Entwicklung von Therapien spezialisiert, die das Immunsystem mobilisieren, Krebszellen zu entlarven und zu bekämpfen. Bereits im Mai 2017 wurde ein Immuntherapeutikum zur Behandlung des Neuroblastoms (bösartiger solider Tumor im Nervensystem, der vor allem im Kindesalter auftritt) EU-weit zugelassen. „Forschung kostet Geld, was die Finanzierung im außeruniversitären Bereich nicht immer leicht macht. Umso erfreulicher ist es, dass die Europäische Union an uns glaubt“, betont Apeiron-Vorstandsvorsitzender Hans Loibner. „Wie wichtig unser Arbeitsfeld ist, zeigt auch ein Blick in die Statistik, immerhin war 2016 jeder vierte Todesfall in Österreich auf Krebs zurückzuführen und damit die zweithäufigste Todesursache.“

Derzeit werden in den Apeiron-Laboren Immuntherapien für das Kolonkarzinom (Darmkrebs) und Pankreaskarzinom (Bauchspeicheldrüsenkrebs) erforscht und entwickelt. Die EFSI-Mittel sollen unter anderem in neue hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Laborausstattung investiert werden. „Wir wollen das EFSI-Darlehen auch dazu nutzen, neue Räumlichkeiten auszuloten, da wir an unsere Kapazitätsgrenzen stoßen – wobei wir natürlich zum Standort Campus Vienna Biocenter stehen, weil hier die österreichische Life Science-Expertise gebündelt ist“, führt Peter Llewellyn-Davies, Vorstand für Finanzen und Geschäftsentwicklung bei Apeiron, aus. „Ohne die EIB-Zusage wäre es ungleich schwieriger, unseren Forschungsbetrieb zukünftig in dieser Weise auszubauen.“

Mehr zu APEIRON Biologics AG: www.apeiron-biologics.com

Mehr zum Projekt: https://europa.eu/investeu/projects/war-childhood-cancer_de

 

Bild 1 (v.l.n.r.): Jörg Wojahn (Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich), Univ.Prof. Dr. Michael Micksche (Präsident der Österreichischen Krebshilfe Wien), Peter Llewellyn-Davies (Vorstand für Finanzen und Geschäftsentwicklung APEIRON Biologics AG), Hans Loibner (Chief Executive Officer APEIRON Biologics AG)

Bild 2 (v.l.n.r.): Univ.Prof. Dr. Michael Micksche (Präsident der Österreichischen Krebshilfe Wien), Jörg Wojahn (Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich), Hans Loibner (Chief Executive Officer APEIRON Biologics AG), Peter Llewellyn-Davies (Vorstand für Finanzen und Geschäftsentwicklung APEIRON Biologics AG)

Bild 3 (v.l.n.r.): Jörg Wojahn (Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich), Hans Loibner (Chief Executive Officer APEIRON Biologics AG)

Bild 4: Laborführung bei Apeiron

Bild 5: Forscher im Apeiron-Labor

Copyrights: Brandenstein Communications/Martin Steiger

 

Rückfragen richten Sie bitte an:

Europäische Kommission – Vertretung in Österreich
Heinz R. Miko
Pressesprecher

E-Mail: Heinz-Rudolf.Miko@ec.europa.eu

Tel.: +43 1/516 18-329

 

APEIRON Biologics AG

Peter Llewellyn-Davies

CFO / CBO

E-Mail: pld@apeiron-biologics.com

Tel.: +43 1/8656577 188

 

Brandenstein Communications

Mag. Marco Jäger, MA

Senior Consultant

E-Mail: presse@brandensteincom.at

Tel.: +43 1/319 41 01-12

 

[1] Stand: Dezember 2017

[2] Stand: September 2017

 

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