Was macht gute PR eigentlich aus? Eine starke Headline? Möglichst hohe Reichweite? All das ist natürlich Teil erfolgreicher Kommunikationsarbeit. Doch es geht nicht nur um die Ergebnisse, hinter professioneller PR steckt wesentlich mehr: der Qualitätsanspruch – denn schließlich und endlich geht es bei Kommunikation auch immer um Reputation. Und Qualität braucht eben nachvollziehbare Strukturen. Standardisierte Prozesse gehören deshalb zum Rückgrat für saubere PR-Arbeit.

Standards sind keine Hürden, sondern Enabler

Wenn von Standards die Rede ist, denkt man im ersten Moment vielleicht an ungemein lange Checklisten und eine nicht enden wollende Lawine an Paperwork. Die Praxis beweist aber: Gute Standards schaffen Klarheit und Freiraum. Definierte Abläufe und Zuständigkeiten helfen ungemein dabei, ein konstantes Qualitätslevel in Konzeption und Beratung zu sichern. Gerade in einer Branche, in der es oft schnell gehen muss, sind professionelle Strukturen deshalb kein bürokratischer Ballast. Sie sind die Grundlage dafür, dass Kreativität, Strategie und Umsetzung sauber ineinandergreifen. Besser gesagt: Standards bremsen gute PR nicht, sondern machen sie sogar belastbarer.

Was hat das mit dem Österreichischen PR-Gütezeichen zu tun?

Als Agentur wissen wir das seit drei Jahren aus eigener Erfahrung: Seitdem trägt Brandenstein Communications – als eine der wenigen österreichischen PR-Agenturen – das Österreichische PR-Gütezeichen (ÖPR). Hinter diesem Namen stecken einheitliche Regeln in puncto Ethik, Qualität und Prozessorientierung, zu denen sich zertifizierte PR-Agenturen und Kommunikationsabteilungen von Unternehmen, Vereinen und Institutionen verpflichten. Damit wird eine hohe Arbeits-, Ablauf- und Organisationsqualität sichergestellt. Das schafft Vertrauen – nach innen wie nach außen.

Vor der ersten ÖPR-Zertifizierung 2023 gab es bei uns so manche Vorbehalte und Ungewissheiten: Brauchen wir das überhaupt? Haben wir eigentlich belastbare Strukturen dafür? Werden wir im Zertifizierungsaudit bestehen? Und ja: Es lag eine Menge Arbeit vor uns. Prozesse mussten verschriftlicht, ein paar blinde Flecken behoben werden. Und doch: Es hat sich ausgezahlt! Wir sind dadurch effizienter geworden, haben an kleinen Schrauben mit großer Wirkung gedreht. Ein Beispiel dafür ist unsere Onboarding-Mappe, mit der sich Neuzugänge jetzt schnell in der Agentur orientieren können.

Was die Zertifizierung bei uns verändert hat

Für uns war dieser Schritt mehr als ein Zertifikat. Er war eine bewusste Standortbestimmung: Wo sind wir stark? Wo können wir noch besser werden? Welche Abläufe funktionieren bereits sehr gut – und welche sollten wir noch klarer strukturieren? Man hinterfragt Routinen. Man belegbar sichtbar, was im Alltag oft selbstverständlich passiert: Briefings, Abstimmungen, Qualitätskontrollen, Dokumentationen, Wissenstransfers, Feedbackschleifen und Projektabschlüsse. Uns so hat uns das Gütezeichen dabei geholfen, unseren Qualitätsanspruch noch stärker im Team zu verankern.

Deshalb haben wir uns 2025 rezertifizieren lassen. Weil ein Qualitätsprozess nie abgeschlossen ist, weil es immer Verbesserungspotenzial gibt und weil sich Anforderungen an PR laufend ändern – nicht zuletzt durch eine Medienlandschaft im Umbruch und dem zunehmenden Einsatz von KI.

Warum Kund:innen davon profitieren

Für Unternehmen, Organisationen und Institutionen ist es oft gar nicht so einfach zu erkennen, woran man professionelle PR-Arbeit erkennt. Das sind natürlich kreative Ideen, solide Texte, ein gutes Netzwerk. Aber auch welche Themen wie erzählt werden können – oder manchmal ebenso, von welchen Geschichten man die Hände lassen sollte.

Eine Zertifizierung schafft zusätzliche Orientierung: Sie zeigt, dass strukturiert, transparent und nach extern überprüften Standards gearbeitet wird. In einer Branche, die stark auf Vertrauen basiert, ist das ein wichtiges Signal.

Gemeinsam sind wir stärker

Je mehr sich klaren Standards verpflichten, desto stärker wird die gesamte Branche. Als Brandenstein Communications freuen wir uns, diesen Weg zu gehen. Wir würden uns wünschen, dass noch viele weitere Agenturen, Unternehmen, Vereine und Institutionen folgen. Warum? Weil jeder ernsthafte Qualitätsprozess dazu beiträgt, PR professioneller und transparenter zu machen.

Gute PR entsteht nicht nebenbei. Sie ist das Ergebnis von Erfahrung, sauberer Arbeit, ehrlicher Beratung und dem Anspruch, Kommunikation nicht nur sichtbar, sondern glaubwürdig zu machen.

Das Österreichische PR-Gütezeichen hilft dabei, greifbar zu machen, was professionelle Kommunikation bewirken kann – Orientierung geben und Vertrauen stärken beispielsweise. Und genau darum geht es letztendlich: um Kommunikation, die dort ankommt, wo sie ankommen soll – weil sie relevant und verantwortungsvoll ist.

Wer jetzt Lust bekommen hat, findet auf der Website des Österreichischen PR-Gütezeichens nähere Infos!

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