Nachhaltig, vegan, pur: RITTER SPORT setzt Standards und Trends am Schokomarkt

| 13.09.2017

Wien, 13.09.2017 – Seit über hundert Jahren steht RITTER SPORT für Qualität und Verantwortung, Pioniergeist und das Gespür für neue Trends. So sind die Schokoladenmacher aus dem schwäbischen Waldenbuch mit speziellen Sorten für Veganer und laktoseintolerante Personen wieder einmal Vorreiter am Markt. Bei der Produktion seiner quadratisch-praktischen Schokospezialitäten liegt dem Unternehmen neben besonders hohen Qualitätsstandards besonders am Herzen, dass auf Klimaschutz, schonenden Umgang mit Ressourcen und soziale Verträglichkeit gesetzt wird. Das zeigt u.a. das Programm „Cacao-Nica“ zum nachhaltigen Anbau von Kakao im Ernteland Nicaragua, das über 3.500 Bauern durch feste Abnahmegarantien und faire Preise ein besseres Leben bringt. Bis spätestens 2020 soll die gesamte RITTER SPORT Produktion auf nachhaltig-zertifizierten Kakao umgestellt sein. Bis 2022 will das Unternehmen zudem CO2 neutral produzieren.

Immer mehr Österreicher verzichten freiwillig oder gesundheitsbedingt auf tierische Nahrungsmittel. RITTER SPORT hat als erster Volumenhersteller den Trend zum veganen Lebensstil aufgegriffen und sein Sortiment entsprechend erweitert: Die Sorten „Dunkle Mandel Quinoa“ Halbbitter Schokolade und „Dunkle Voll-Nuss Amaranth“ mit Haselnüssen und Amaranth-Pops tragen das V-Label zur Kennzeichnung veganer Lebensmittel, vergeben durch den Vegetarierbund Deutschland e.V. (VEBU). Sie enthalten garantiert keine Zutaten tierischen Ursprungs und werden gemäß der speziellen Vorgaben der VEBU hergestellt. Dazu gehört, dass die Produktion der neuen veganen Sorten über gesonderte Anlagen läuft. Somit können Spuren von nicht-veganen Zutaten ausgeschlossen werden.
Beide Sorten haben als Basis eine vegane dunkle Schokoladenmasse, die mit Haselnusspaste verfeinert ist.

Quadratisch, praktisch, vegan

„Wir beobachten einen deutlich zunehmenden Trend der vegan lebenden Menschen – um diesem Rechnung zu tragen haben wir die veganen Sorten auf den Markt gebracht. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland mit etwa neun bis zehn Prozent Vegetariern und Veganern im Ranking ganz weit vorne. Wir gehen davon aus, dass dies in Österreich ähnlich ausfällt“, so Thomas Seeger, Leiter Recht & Unternehmenskommunikation RITTER SPORT Deutschland.

Auch andere Ritter Sport Schokoladen wie „Edel Bitter“, die „Dunkle Voll-Nuss“ oder „Marzipan“ kommen ohne Milch aus. Da sie aber auf den gleichen Anlagen produziert werden wie milchhaltige Sorten, werden sie nicht als vegan deklariert.

 

Ohne Milch, aber mit viel Geschmack

Für die laktosefreien Schokoladesorten wurden die Rezepturen der klassischen RITTER SPORT „Vollmilch“ und „Voll-Nuss“ entsprechend angepasst: Statt herkömmlichem Milchpulver wird ein extra entwickeltes Trockenmilcherzeugnis verwendet. Da laktosefreies Milchpulver bei der Verarbeitung temperatur-empfindlicher reagiert, wurde der Conchier-Prozess – die letzte Bearbeitungsstufe bei der Schokoladeherstellung – hinsichtlich Temperatur und Dauer speziell angepasst. Optimaler Schokoladengeschmack ist so garantiert.

„Die Umsätze für die laktosefreien und veganen Sorten sind seit letztem Jahr explodiert – so konnten etwa die laktosefreien Sorten gegenüber dem Vorjahr um knapp 270 Prozent gesteigert werden, der Umsatz für die veganen Sorten ist auf dem gleichen Niveau“, freut sich Wolfgang Stöhr.

Beste Qualität und ausschließlich natürliche Aromen

Für die Herstellung qualitativ hochwertiger Schokolade ist die Auswahl der Zutaten essentiell. RITTER SPORT verwendet ausschließlich Zutaten mit sehr hohem Qualitätsniveau. Aus dreizehn verschiedenen Schokoladenmassen werden durch Zugabe unterschiedlicher Ingredienzien die Sorten abgestimmt.

„Wie wir bei der Verkostung einiger Sorten im Presse Get-together gesehen haben, bieten wir mit unserem Qualitätskonzept „Pure Schokolade“ ein besonderes Geschmackserlebnis ganz ohne zugesetzte Aromen, wie z.B. bei den neuen Nussschokoladen. Für die Herstellung anderer Sorten verwenden wir bereits seit zehn Jahren ausschließlich natürliche Aromen, um das Geschmacksprofil zu unterstützen. Ziel ist es in den kommenden Jahren, auf alle zugesetzten Aromen zu verzichten und sämtliche Sorten Pur herzustellen“, erklärt Thomas Seeger.

„Nuss-Klasse“ bekommt Zuwachs

Neben den veganen und laktosefreien Sorten wird eine weitere neue Sorte das RITTER SPORT Sortiment ergänzen: Die neue „WEISSE MANDEL“, eine Variation der neuen Nuss-Klasse, ist eine Kombination aus weißer Schokolade und sonnengereiften ganzen Mandeln aus Kalifornien. „Wir sind stolz, unseren Kunden ein so vielfältiges Sortiment – ob Vollnuss, vegan oder laktosefrei – bieten zu können, die jedem „Schokoholic“ einen besonderen Genuss ermöglicht“, präsentiert Wolfgang Stöhr die neue Sorte.

 

 

 

RITTER SPORT steht für faire, soziale und umweltfreundliche Produktion

Bereits 1990 hat RITTER SPORT in Nicaragua mit „Cacao-Nica“ ein Programm zum nachhaltigen Anbau von Kakao ins Leben gerufen, im Rahmen dessen das Unternehmen mittlerweile mit über 3.500 Bauern zusammenarbeitet. Wichtigstes Instrument zur Förderung der Bauern und Kooperativen sind faire Preise. Das von Ritter Sport entwickelte Preismodell einer Kombination aus Prämien und Boni sowie festen Abnahmegarantien bieten den Bauern Planungssicherheit und garantiert ein existenzsicherndes Einkommen. Mit Ritter Sport als verlässlichem Geschäftspartner konnten die Risiken von schwankenden Preisen und instabilen Märkten für die Kooperativen minimiert werden. Eine unabhängige Studie des Südwind-Institut für Ökonomie und Ökumene, einem renommierten Verein mit Kakao Expertise, bestätigte jüngst die positiven Auswirkungen von „Cacao-Nica“ auf die Lebensgrundlagen der Bauern.

Spätestens bis 2020 soll die gesamte RITTER SPORT Produktion auf zertifizierten Kakao aus nachhaltigem Anbau umgestellt sein. Das Unternehmen bezieht bereits über 60% nachhaltig-zertifizierte Bohnen über UTZ und Fairtrade Händler, aber künftig auch über die eigene Plantage „El Cacao“ in Nicaragua. Auf rund 1.500 Hektar wird der Kakao hier im Agroforstsystem angebaut: Dieses System kombiniert verschiedene land- und forstwirtschaftliche Methoden. Neben Kakao werden auch andere Nutzpflanzen wie Bananen- und Mahagoni-Bäume angepflanzt.

Zum bevorstehenden Jahreswechsel wird erstmals auf „El Cacao“ geerntet. Bis zum Jahr 2025 soll der Vollertrag erreicht werden, der ca. 30% des Kakaobedarfs von RITTER SPORT abdecken soll. Die rund 300 auf der Plantage beschäftigten Mitarbeiter profitieren von sicheren Arbeitsplätzen mit fairem Lohn, Angeboten zur Weiterbildung und werden auch ärztlich versorgt.

CO2-neutral bis 2022

Erklärtes Ziel von RITTER SPORT ist es, ab 2022 CO2-neutral zu produzieren, unter anderem durch das auf „El Cacao“ praktizierte Agroforstsystem, das CO2 bindet. Seit 2016 ist die hauseigene Plantage auch nach dem Gold Standard zertifiziert, dem international renommiertesten Qualitätsstandard für CO2-Kompensationsprojekte. Der CO2-Fußabdruck des Unternehmens wird bereits seit 2013 von Soil & More International und dem TÜV kontinuierlich gemessen.

Die bei der Stromerzeugung im eigenen Blockheizkraftwerk anfallende Abwärme wird je nach Bedarf und Außentemperatur entweder direkt zu Heizzwecken oder –über eine Absorptionskältemaschine- zur Kühlung verwendet. In dieser Konfiguration ist das BHKW einzigartig.

Auch die Verpackung der Schokoladen sind seit Jahrzehnten natürlich nachhaltig: Vorreiter RITTER SPORT hat als erster Schokoladenhersteller auf wiederverwertbare Polypropylen-Folie umgestellt.

Über RITTER SPORT

Das 1912 gegründete, mittelständische Familienunternehmen aus dem schwäbischen Waldenbuch, beschäftigt rund 1.450 Mitarbeiter. Bereits 1932 erfand Clara Ritter die bis heute charakteristische quadratische Schokoladeform. Täglich verlassen rund 3 Millionen der bunt verpackten Tafeln das Werk, von wo sie in über 100 Länder weltweit exportiert werden. Die Familie Ritter bürgt nun schon seit über 100 Jahren mit ihrem Namen für die hohe Qualität der Produkte. Die österreichische Tochtergesellschaft RITTER SPORT GmbH wurde 1983 gegründet und konnte sowohl Umsatz als auch Distribution stetig ausbauen. RITTER SPORT ist die Nummer drei am österreichischen Tafelschokolade-Markt.

Fotos:

• Thomas Seeger, Leitung Recht & Unternehmenskommunikation RITTER SPORT Deutschland

• Mag. Wolfgang Stöhr, Geschäftsführer RITTER SPORT Österreich

• v.l.n.r.: Thomas Seeger und Mag. Wolfgang Stöhr beim Presse Get-Together „Nachhaltig, vegan, pur: RITTER SPORT setzt Standards und Trends am Schokomarkt“ im 25hours Hotel Wien.

Weitere Fotos finden Sie bis 20. September 2017 unter folgendem Download-Link:
https://wetransfer.com/downloads/d7fb49f42e8ff2415adaeaf9ac60cc7720170913111645/50e84a87dd191c27d7b855a46fc9cfca20170913111645/df88a1

Fotos: Abdruck frei, Copyright Ritter Sport

Rückfragen:
Mag. Wolfgang Stöhr, Geschäftsführer RITTER SPORT Österreich
Tel.: +43 2236 893424 -12
E-Mail: w.stoehr@ritter-sport.de

Thomas Seeger, Leitung Recht & Unternehmenskommunikation RITTER SPORT Deutschland
Tel: +49 7157 97 – 314
E-Mail: t.seeger@ritter-sport.de

Christina Brandenstein, Brandenstein Communications
Tel: +43 1 319 41 01 -16
E-Mail: christina@brandensteincom.at

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