Navigationshilfe für KMU: Plattform Industrie 4.0 schafft Überblick in der Normungs- und Standardisierungslandschaft

| 18.08.2020

Wien, am 18. August 2020 – Die ExpertInnengruppe „Normen & Standards“ der Plattform Industrie 4.0 Österreich, unter deren Dach sich Keyplayer aus Wirtschaft, Politik, Arbeitnehmervertretung, Arbeitgebern und Wissenschaft zusammengetan haben, hat eine Übersicht der relevantesten Normierungs- und Standardisierungsinstitutionen in der Industrie 4.0 erstellt. Das Ergebnis ist eine praktische Orientierungshilfe für alle österreichischen Unternehmen, die übergreifende Standards in der Produkt- und Prozessentwicklung implementieren wollen.

Neben den beiden großen Normungsinstitutionen ISO (Internationale Organisation für Normung) und IEC (Internationale Elektrotechnische Kommission) gibt es eine Vielzahl an weiteren Akteuren, die Standardisierungsaktivitäten durchführen. Für Unternehmen ist es oft schwierig festzustellen, welche für sie relevant sind. Daher hat sich die ExpertInnengruppe „Normen & Standards“ der Plattform Industrie 4.0 Österreich dieses Themas angenommen: Unter der Federführung von ÖVE (Österreichischer Verband für Elektrotechnik), Austrian Standards International und Österreichischem Patentamt wurde für vier wesentliche Bereiche von Industrie 4.0 – Internet, Kommunikation, Cyber-Sicherheit (Security) und Produktion (Manufacturing) – eine grafische Darstellung erarbeitet.

In der Grafik werden die relevantesten internationalen Normungs- und Standardisierungsgremien für österreichische Betriebe identifiziert und diese nochmals einer Abstufung unterzogen, wobei die relevantesten in der Mitte angeführt werden. Dazu wurde eine Liste, die diese Gremien näher beschreibt, erstellt.

„Mit dieser Landkarte wollen wir vor allem österreichischen KMU eine praktische Navigationshilfe in der vielschichtigen Normungslandschaft bieten. Denn das Wissen und in Folge die Implementierung gemeinsamer Sprachen und Schnittstellen ist Dreh- und Angelpunkt der erfolgreichen digitalen Transformation – nur so kann Industrie 4.0 gelingen“, gibt Plattform Industrie 4.0 Österreich-Geschäftsführer Roland Sommer einen Einblick.

Die Grafik zu den Normungs- und Standardisierungsgremien mitsamt der dazugehörigen Liste kann hier abgerufen werden: https://plattformindustrie40.at/themen-normen-standards/

Bild: Roland Sommer (Copyrights: Johannes Zinner)

 

Über die Plattform Industrie 4.0 Österreich

Die Initiative hat sich seit ihrer Gründung 2015 durch das Bundesministerium für Klimawandel (BMK) gemeinsam mit den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden zu einem etablierten Kompetenzträger zum Thema Industrie 4.0 entwickelt. Der Verein setzt Aktivitäten, um eine dynamische Entwicklung des österreichischen Produktionssektors zu sichern, Forschung, Innovation und Qualifikation zu forcieren und zu einer qualitätsvollen Arbeitswelt sowie zu einem hohen Beschäftigungsniveau beizutragen. Das Ziel ist, die neuen technologischen Entwicklungen und Innovationen der Digitalisierung bestmöglich für Unternehmen und Beschäftigte zu nutzen und den Wandel für die Gesellschaft sozialverträglich zu gestalten. Weitere Informationen unter www.plattformindustrie40.at.

 

Pressekontakt:

Verein Industrie 4.0 Österreich – die Plattform für intelligente Produktion
Jasmina Schnobrich-Cakelja
+43 1 588 39 75
jasmina.schnobrich@plattformindustrie40.at

Brandenstein Communications
Marco Jäger
+43 1 319 41 01-12
m.jaeger@brandensteincom.at

 

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