Österreich und Tschechien intensivieren Zusammenarbeit in der Industrie 4.0

| 16.04.2019

Nationale Industrie 4.0-Plattformen unterzeichneten ein Memorandum of Understanding und vereinbaren Kooperation für den Industrie 4.0-Transformationsprozess

Wien/Prag, 16. April 2019 – Die Plattform Industrie 4.0 Österreich und das tschechische Pendant CzechInno haben gestern im Rahmen eines feierlichen Akts in Prag ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, um die Zusammenarbeit der beiden Länder in der Industrie 4.0 zu vertiefen.

Beide Initiativen bringen Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in den jeweiligen Ländern zusammen und begleiten aktiv den digitalen Transformationsprozess. Die Herausforderungen in der Industrie 4.0 sind in beiden Regionen ähnlich, ein länderübergreifender Austausch zu ausgewählten Themen liegt deshalb auf der Hand.

„Nach Unterzeichnung des Memorandum of Understanding der DACH-Länder im vergangenen Jahr wollen wir unsere Vernetzung in Mitteleuropa weiter ausbauen. Die soeben beschlossene überregionale Zusammenarbeit zwischen Plattform Industrie 4.0 Österreich und CzechInno ist dafür ein wichtiger Meilenstein. Denn Kooperationen sind wesentlich, um den Transformationsprozess in der Produktion zu begleiten und die dazu passenden Rahmenbedingungen mitzugestalten“, betont Kurt Hofstädter, Vorstandsvorsitzender der Plattform Industrie 4.0 Österreich.

 

KMU, Bildung und Testzentren im Fokus

Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt vor allem auf der Unterstützung von KMU, aber auch der Austausch zu Aus- und Weiterbildungsthemen, die Vernetzung von Testzentren und Pilotfabriken sowie gemeinsame Veranstaltungen sollen damit forciert werden.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind besonders gefordert, sich auf den digitalen Wandel vorzubereiten und benötigen deshalb einen einfacheren Zugang zu Industrie 4.0-Anwendungen – daher steht ihre Unterstützung im Fokus der gemeinsamen Arbeit.

Digitale Kompetenzen sind ein Schlüssel für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit. ArbeitnehmerInnen sollten darum unterstützt werden, um sich auf die digitale Transformation vorzubereiten. Deshalb sollen auch Aus- und Weiterbildungsthemen im Rahmen der Kooperation besprochen werden.

Ein weiteres geplantes Gemeinschaftsprojekt ist die Einrichtung eines Netzwerkes an Industrie 4.0-Testzentren und -Pilotfabriken in Österreich und der Tschechischen Republik. Diese sollen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen den Austausch von und Zugang zu relevanten Informationen, Strukturen und Kapazitäten ermöglichen.

 

Über die Plattform Industrie 4.0 Österreich

Die Initiative hat sich seit ihrer Gründung 2015 durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) gemeinsam mit den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden zu einem etablierten Kompetenzträger zum Thema Industrie 4.0 entwickelt. Der Verein setzt Aktivitäten, um eine dynamische Entwicklung des österreichischen Produktionssektors zu sichern, Forschung, Innovation und Qualifikation zu forcieren und zu einer qualitätsvollen Arbeitswelt sowie zu einem hohen Beschäftigungsniveau beizutragen. Das Ziel ist, die neuen technologischen Entwicklungen und Innovationen der Digitalisierung bestmöglich für Unternehmen und Beschäftigte zu nutzen und den Wandel für die Gesellschaft sozialverträglich zu gestalten. Weitere Informationen unter www.plattformindustrie40.at

 

Bild: Plattform Industrie 4.0 Österreich-Vorstandsvorsitzender Kurt Hofstädter (vorne, Mitte) und Plattform Industrie 4.0 Österreich-Geschäftsführer Roland Sommer (hinten, 3. v.l.) bei der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding mit CzechInno in Prag

Copyrights: CzechInno

 

Pressekontakt:

Verein Industrie 4.0 Österreich – die Plattform für intelligente Produktion
Jasmina Schnobrich-Cakelja
+43 1 588 39 75
jasmina.schnobrich@plattformindustrie40.at

Brandenstein Communications
Marco Jäger
+43 1 319 41 01-12
m.jaeger@brandensteincom.at

 

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