Wien, am 23. Dezember 2022 – Die Plattform Industrie 4.0 Österreich hat mit der Polytechnischen Hochschule Jihlava kürzlich ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, um das Netzwerk an Pilotfabriken in Österreich und Tschechien zu stärken. Dadurch soll der Wissensaustausch in den Bereichen Industrie 4.0 und Digitalisierung weiter gefördert werden – die Basis dafür hat bereits die erfolgreiche Zusammenarbeit bei Testbed Exchange gelegt.

Die gemeinsame Zielsetzung ist es, das im Rahmen des Projekts Testbed Exchange – finanziert durch das Interreg V-A Programm Österreich – Tschechische Republik – geschaffene Netzwerk an Pilotfabriken in beiden Ländern weiterzuentwickeln. Dazu soll die Zusammenarbeit in den Zielregionen Südböhmen, Südmähren, Vysočina, Oberösterreich, Niederösterreich und Wien weiter ausgebaut werden. Bei Testbed Exchange waren Pilotfabriken der TU Wien, der Johannes-Kepler-Universität Linz, der FH St. Pölten, der FH Wiener Neustadt, der FH Technikum Wien und der FH OÖ sowie Testbeds – die tschechische Bezeichnung für Pilotfabriken – der TU Brünn, der Polytechnischen Hochschule Jihlava und von Compas Automation eingebunden.

Aus- und Weiterbildung, Forschung und KMU im Fokus

Mit der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding wird die grenzübergreifende Kooperation nachhaltig verankert, der gegenseitige Erfahrungs- und Wissensaustausch intensiviert. Der Fokus der zukünftigen Zusammenarbeit liegt in den Bereichen Aus- und Weiterbildung, Forschung und Unterstützung von KMU soll nun weiter vertieft werden: Grenzüberschreitende Vorträge, Präsentationen und Seminare sollen das Fachpublikum und die Öffentlichkeit für Industrie 4.0 sensibilisieren. Insbesondere innerhalb des bestehenden Pilotfabriken-Netzwerks soll das Know-how in Sachen Produktionsdigitalisierung grenzüberschreitend ausgetauscht werden. Auch weitere gemeinsame Projekte zu Digitalisierung und Industrie 4.0 in den Regionen stehen auf der Agenda.

„Das Projekt Testbed Exchange hat gezeigt, wie fruchtbar die transnationale Zusammenarbeit in punkto Industrie 4.0 ist – wir haben damit ein mitteleuropäisches Austauschnetzwerk für Pilotfabriken geschaffen. Mit dem Memorandum of Understanding mit der Polytechnischen Hochschule Jihlava wollen wir diese Erfolgsgeschichte nun weiterschreiben“, freut sich Plattform Industrie 4.0 Österreich-Geschäftsführer Roland Sommer.

Überblick zu Pilotfabriken in Österreich und Tschechien

Einen guten Überblick zu Pilotfabriken in den beteiligten Regionen liefert ein Katalog, der im Rahmen von Testbed Exchange erstellt wurde und in drei Sprachen verfügbar ist: http://interreg.vspj.cz/katalog_testbedu.php

 

Foto (Copyrights: Plattform Industrie 4.0 Österreich): Austausch zwischen österreichischen und tschechischen Pilotfabriken stand bei Testbed Exchange im Mittelpunkt und soll nun weitergeführt werden

 

Über die Plattform Industrie 4.0 Österreich

Die Initiative hat sich seit ihrer Gründung 2015 durch das Bundesministerium für Klimawandel (BMK) gemeinsam mit den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden zu einem etablierten Kompetenzträger zum Thema Industrie 4.0 entwickelt. Der Verein setzt Aktivitäten, um eine dynamische Entwicklung des österreichischen Produktionssektors zu sichern, Forschung, Innovation und Qualifikation zu forcieren und zu einer qualitätsvollen Arbeitswelt sowie zu einem hohen Beschäftigungsniveau beizutragen. Das Ziel ist, die neuen technologischen Entwicklungen und Innovationen der Digitalisierung bestmöglich für Unternehmen und Beschäftigte zu nutzen und den Wandel für die Gesellschaft sozialverträglich zu gestalten. Weitere Informationen unter www.plattformindustrie40.at

Pressekontakt:

Verein Industrie 4.0 Österreich – die Plattform für intelligente Produktion
Jasmina Schnobrich-Cakelja
+43 1 588 39 75
jasmina.schnobrich@plattformindustrie40.at

Brandenstein Communications
Marco Jäger
+43 1 319 41 01-12
m.jaeger@brandensteincom.at

 

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