Produktivität steigern – so geht´s

| 13.04.2018

Im Zeitalter der Schnelllebigkeit, wo alles am besten bereits gestern erledigt sein sollte, ist vor allem eines gefragt: Produktivität und Organisation. Etliche Ratgeber schwirren im Internet herum und stapeln sich in Bücherläden. Ein absoluter Geheimtipp nach dem anderen wird angepriesen und als die Lösung schlechthin verkauft.

Wir sagen hier ganz klar: Weg mit der Reizüberflutung und back to the basics. Wenn du weißt, wie dein Körper und Geist tickt und deinen Fokus auf das Wesentliche legst, kommt die Produktivität ganz von selbst. Wir verraten euch heute unsere Tipps. Kein Schnickschnack, keine Zauberei – versprochen 😉

 

Let‘s focus – Was willst du eigentlich?

Ein Kardinalfehler: Sich zu viel vornehmen, nur um die meisten Punkte auf der To-do-Liste dann erst recht auf den nächsten Tag verschieben zu müssen. Den Tag mit Aufgaben vollzupacken ist in zweifacher Hinsicht ungünstig für die Produktivität: Erstens entwickelst du kein vernünftiges Gespür dafür, wieviel du an einem Tag schaffst. Noch viel schädlicher für deine Produktivität ist jedoch, dass du dadurch schnell die Motivation verlieren wirst. Denn das Erfolgserlebnis bleibt aus. Deshalb: Fokussiere dich auf das Wesentliche und setz dir realistische Ziele. Stell dir ganz klar die Frage: „Was möchte ich heute erreichen?“ Die Aufgaben, die höchste Priorität haben, kommen ganz oben auf die Liste und werden erledigt.

 

Schaff dir den Workspace deiner Träume

So verschieden wie wir Menschen sind auch die Umgebungen, in denen sich unsere Produktivität am besten entfalten kann. Natürlich ist es jetzt nicht unbedingt möglich, jeden Tag vom Strand aus zu arbeiten 😉. Es ist aber durchaus drin, dir deinen Arbeitsplatz so zu gestalten, dass du dich wohlfühlst. Es gibt Menschen, die gern in einem Großraumbüros arbeiten. Wegen des kollegialen Spirits und der Arbeitsatmosphäre. Andere wiederum bevorzugen kleinere Büros, ruhigere Plätze oder das Home Office, weil sie sich dort besser konzentrieren können. Welcher Typ du auch immer bist – in der heutigen Arbeitswelt ist zum Glück einiges möglich.

 

Hör auf deinen Körper

Damit deine Produktivität sich nicht bald wieder verabschiedet, weil dein Körper schlicht und einfach nicht mithalten kann, solltest du auf seine Bedürfnisse achten. So lächerlich es auch klingen mag – wir vergessen im Workflow oft auf die banalsten Dinge:

  • Trink genügend Wasser: Unser Körper besteht zu 70 Prozent aus Wasser – unser Gehirn sogar zu 80 Prozent. Trotzdem trinken die meisten zu wenig – und das wirkt sich auch auf die Produktivität aus. Über den Tag verteilt solltest du mindestens 1,5 Liter zu dir nehmen. Wer darauf gerne vergisst, kann sich Erinnerungs-Post-its schreiben oder auf moderne Hacks wie zum Beispiel spezielle Apps zurückgreifen.
  • Mach mal Pause: Nichts ist so schädlich für deine Produktivität wie zu wenige Pausen. Dein Gehirn braucht Zeit sich zu entspannen und Energie aufzutanken – Pausen sind das A und O. Nach 1,5 Stunden solltest du dir eine kleine Pause gönnen. 5 bis 10 Minuten reichen schon aus, damit du dich wieder deinen Aufgaben widmen kannst.
  • Bring Bewegung rein: Du kennst das bestimmt, wenn du gedanklich anstehst und einfach nicht weiterkommst. Dem kannst du entgegenwirken, indem du dich ein paar Schritte bewegst – deine Produktivität wird sich freuen! So bringst du nicht nur deinen Körper, sondern auch deinen Geist in Schwung und bist bereit für neue Herausforderungen.

Ran an die Arbeit

Hast du einmal diese Tipps verinnerlicht, steht deiner Produktivität nichts mehr im Wege. Du wirst dich wundern, wie einfach es doch sein kann, einen Punkt nach dem anderen auf der Liste abzuhaken. Oft sind die simpelsten Maßnahmen eben immer noch die besten.

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