Warum Social Media Reportings Ordnung in die Zahlen bringen

| 11.09.2020

Jeder, der einen Social Media-Account professionell betreibt, kommt innerhalb kürzester Zeit mit Zahlen in Berührung: Anzahl der Likes, Kommentare, Shares, erreichte Personen etc. … da ist es manchmal herausfordernd, den Überblick zu behalten. Deshalb haben sich Social Media Reportings etabliert.

Zunächst wollen wir klären, warum Reportings aus dem Leben eines Social Media-Managers nicht mehr wegzudenken sind: Sie helfen – wie eingangs erwähnt – die Zahlen zu tracken. Damit kann man auf längere Sicht die Performance von Kampagnen und Strategien messen und wertvolle Erkenntnisse für die Zukunft gewinnen. Sollen wir diese oder jene Vorgehensweise beibehalten? Brauchen wir eine Strategieanpassung? Reportings schaffen Klarheit und bieten eine Fülle an relevanten Informationen – sowohl für uns auf Agenturseite als auch für Social Media-Ansprechpartner auf Kundenseite.

Ihr wollt erfahren, wie man eines erstellt? Wir spannen euch nicht länger auf die Folter und verraten ein paar grundlegende Tipps!

 

1. Zielgerichtet

Bevor mit der Datenerhebung begonnen werden kann, muss festgelegt werden, welches Ziel das Reporting verfolgt und für wen es gedacht ist – für den Chef oder den Kunden? Soll es einen Überblick über die Performance der Gesamtstrategie bieten oder auf eine spezielle Kampagne eingehen? Je nach Ziel und Fragestellung unterscheiden sich Reportings.

 

2. Weniger ist oft mehr!

Eines der wichtigsten Dinge beim Erstellen – nicht zu große Zeitspannen wählen. Überlege genau, was Sinn macht. Grundsätzlich ist es ratsam, Social Media Reportings regelmäßig zu machen, um die allgemeine Strategie im Blick zu haben. Unsere Empfehlung: monatlich.

 

3. Welche Daten?

Jetzt ran an die Daten! In den Insights-Bereichen der jeweiligen Social Media-Plattformen wird man fündig (diese sind für Außenstehende natürlich nicht einsehbar). Auch externe Social Media Management-Tools wie swat.io verfügen meist über Statistik-Bereiche. Bei der Vielzahl der verfügbaren Daten gilt es jene herauszufiltern, die für das Reporting relevant sind – meistens Informationen zur Reichweite, Impressionen und Interaktionen.

 

4. Die Aufbereitung macht‘s

Reportings sollten aber nicht nur aus einem Zahlensalat bestehen, sondern einem roten Faden folgen. Denn es bedarf weit mehr als einer einfachen Aneinanderreihung von unterschiedlichen Zahlen. Die gesammelten Daten müssen richtig aufbereitet werden – das heißt in Tabellen, Listen oder als grafische Diagramme. Schafft Vergleiche, zieht Schlussfolgerungen und fügt Posting-Beispiele zur Veranschaulichung ein!

 

5. Auf den Punkt kommen

Achtet beim Erstellen von Reportings auf die Gliederung – das Wichtigste zuerst! Als Einstieg bietet sich eine Übersicht mit den wesentlichen Fakten an. Anschließend können die Ergebnisse etwas detaillierter aufgeschlüsselt werden. Bekommt ein Kunde oder Chef zum ersten Mal ein Reporting in die Hand, ist es auch sinnvoll eine kleine Legende beizufügen. Denn so wird ersichtlich, wofür die einzelnen Begriffe stehen.

 

Mit diesen Tipps seid ihr eurem ersten Social Media Reporting einen Schritt nähergekommen. Bei Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung. Natürlich lässt sich das Thema Reportings noch viel weiter vertiefen, deshalb ist das bestimmt nicht unser letzter Beitrag dazu. Stay tuned für noch mehr detaillierte Einblicke! 😊

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