Viele Wege führen in die PR – vom Studium in den Berufsalltag

| 17.12.2021

Der Übergang vom Studium in den Berufsalltag gestaltet sich für Studierende und Studienabsolvent:innen nicht immer einfach – gerade in Zeiten von Lockdowns und Homeoffice-Pflichten. Vielen Unternehmen fehlen auch die Ressourcen, um neue Mitarbeiter:innen einzustellen und einzuschulen. Gerade in Berufsfeldern wie der Öffentlichkeitsarbeit, in denen Kundenkontakt und Teamwork wichtig sind, wird es immer herausfordernder, ein „Training on the Job“ zu erhalten.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Sprung in die Karrierewelt zu wagen. Wir haben uns einen Überblick verschafft, den wir euch nicht vorenthalten wollen.

 

So kannst du in die PR einsteigen

Viele Unternehmen und Agenturen suchen Studierende, die Praktika bei ihnen absolvieren möchten. Das ist größtenteils auch Teilzeit möglich – das lässt sich dann super mit dem Studium verbinden. Solche Stellen bieten Einblick in verschiedene Unternehmenskulturen und Arbeitsweisen. Besonders in der Kommunikationsbranche ist es von Vorteil, wenn man die Agenturarbeit kennenlernt, da sich hier ein umfassender Einblick in verschiedene Kunden und Tätigkeiten bietet. Das kann auch ein gutes Sprungbrett sein, um später in die Unternehmenskommunikation zu wechseln.

 

Von normalen Praktikanten zu unterscheiden sind Werkstudent:innen. Werkstudent:innen befinden sich grundsätzlich in einem laufenden Studium, welches fachlich zur ausgeschriebenen Stelle passt. Ein Pluspunkt der Anstellung als Werkstudent: Meist ist man Teilzeit beschäftigt, so kommt im Berufsalltag auch das Studium nicht zu kurz.

Neben dem Praktikum gibt es auch noch eine weitere Form, die sich für den Berufseinstieg eignet – das Volontariat: Ein Volontariat ist nämlich kein Praktikum, sondern eine freiwillige Ergänzung zu eurer Ausbildung. Im Vordergrund steht, dass ihr dabei etwas Praxistaugliches für euren Berufsalltag lernt. Da das Volontariat vorrangig einen Ausbildungscharakter hat, habt ihr keinen Anspruch auf Entgelt.

 

Überblick verschaffen und Tipps holen

Egal für welche Form des Berufseinstiegs ihr euch entscheidet, wir empfehlen euch ganz generell auch Karrieremessen zu besuchen – egal ob vor Ort oder online. Im kommenden Jahr findet in ganz Österreich wieder die BeSt statt, außerdem feiert die Jobmesse Austria Premiere. Online könnt ihr die virtuelle Messe von StepStone besuchen. An verschiedenen Messeständen kann man einfach stöbern, sich über das Unternehmen eurer Wahl informieren und mit Mitarbeiter:innen sprechen. Meistens erhält man von den Recruiter:innen vor Ort zusätzliche Bewerbungstipps.

 

Sich etwas zutrauen

Viele Student:innen bewerben sich nicht auf offene Stellen, weil sie denken, den angeführten Kriterien nicht genügend zu entsprechen. Natürlich sollte der größte Teil der Anforderungen für den Berufsalltag übereinstimmen, es ist aber natürlich keine grundlegende Voraussetzung, dass man alle Kriterien erfüllt. Deshalb: Bewerbt euch trotzdem, wenn euch der Job interessiert und ihr schon spezifisches Know-how dafür mitbringt! Denn oft zählt nicht nur Vorwissen, sondern auch die Bereitschaft Neues zu lernen. Sollte eure Traumposition derzeit nicht ausgeschrieben sein, versucht es doch einfach mit einer Initiativbewerbung!

 

Wo also beginnen?

Wichtig: rechtzeitig mit der Jobsuche beginnen! Am besten fangt ihr schon einige Monate vor dem Studienabschluss mit der Suche nach einem Arbeitsplatz an. Bedenkt dabei, dass der Bewerbungsprozess eine Weile dauern kann!

 

Grundsätzlich ist LinkedIn eine gute Plattform, um sich möglichen Arbeitgeber:innen vorzustellen und eure Schokoladenseite zu zeigen. Weitere Plattformen, auf denen ihr nach Jobs suchen könnt, sind StepStone, karriere.at oder auch unijobs.at. Außerdem empfiehlt es sich, auf den Webseiten der Agenturen oder Unternehmen eurer Wahl nachzuforschen. Auch Branchenverbände wie der PRVA posten laufend neue Stellen für alle möglichen Karrierelevels.

 

Habt ihr den Einstieg über Praktika oder Ähnliches erst einmal geschafft, steht einem Aufstieg – zunächst zur PR-Assistenz und später zum Junior-Consultant oder Referenten – nichts mehr im Weg!

Lasst den Kopf also nicht hängen, wenn die langersehnte Jobzusage nicht gleich bei der ersten Bewerbung kommt – durchhalten und positiv bleiben ist angesagt. Wir wünschen allen, die sich gerade in einem Bewerbungsprozess befinden, viel Glück! 😊

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