Unterwegs mit… einem Content Creator

| 21.05.2021

Heute geht in der Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen vieles digital über die Bühne. Dabei reden wir selten nur von Text – ebenso relevant sind Foto, Video und Audio. Wenn man nun vermehrt auf Social Media, Blogs, Podcasts und dergleichen setzt, muss es natürlich jemanden geben, der das benötigte Bild-, Ton- & Videomaterial erstellt – den Content Creator.

 

Bitte lächeln!

Professionelles Know-how und hervorragendes Equipment ist für einen Content Creator nur eine Seite der Medaille eines gelungenen Fotos. Wir sehen am liebsten Gesichter – und wichtig dabei ist, dass die Abgelichteten mit ihrem Abbild zufrieden sind. Doch das Schöne an der Digitalfotografie: Man kann getrost während des Shootings eine Vielzahl an Fotos schießen, um danach in der Masse die Qualität freilegen zu können.

 

Test, Test. Eins, zwei, drei.

Podcasts liegen weiterhin im Trend und ich bin als Content Creator auch für unseren Podcast zuständig. Für einen gelungenen Podcast braucht man immer mehrere Personen. Das Gespräch steht im Fokus, im Gegensatz zu klassischen Interviews ist eine gewisse Lockerheit gefragt. Fehler sind erlaubt, Authentizität und Persönlichkeit das Allerwichtigste. Aber trotzdem gilt auch hier, sich auf jedes Gespräch vorzubereiten. Ich kümmere mich nicht nur um die Technik, sondern bin auch der Host, der durch das Gespräch führt. Vor jeder neuen Episode überlege ich mir also ein paar Fragen, die ich meinen Gesprächspartnern stellen möchte – wohlwissend, dass spontane Abweichungen möglich und sogar erwünscht sind.

Am Aufnahmetag muss man die Mikros richtig einstellen, auch ein guter Raum ist bereits die halbe Miete. Dann geht es schon los: Der nette Plausch dauert in unserem Fall meist 8-12 Minuten. Danach kommt der Audioschnitt. Wenn die finale Version steht, wird sie auf die Hosting-Plattformen geladen, wo jeder die Möglichkeit hat, sich die neue Episode anzuhören. Das ist das Schönste als Content Creator: Nach Fertigstellung eines Projektes hat man etwas, dass jeder sehen oder/und hören kann. Man sieht sein vollendetes Werk und freut sich, dass sich die Arbeit gelohnt hat!

 

Uuund: Action!

So verhält es sich auch mit Videoproduktionen! Hier verschmelzen visuelle Ästhetik mit dem Gespür für den richtigen Ton & spannende Geschichten. Die Kombination aus Bewegtbild, Geräusch- sowie Tonkulisse, Hintergrundmusik und sprachlicher Ebene ist in der Produktion am komplexesten, liefert aber auch die beeindruckendsten Ergebnisse.

Bei einer Straßenumfrage zum Beispiel muss ich als Content Creator ohne viel Vorplanung Menschen finden, die bereit sind, ihren Tagesablauf kurz zu unterbrechen, um ein paar Fragen zu beantworten. Bei länger geplanten und oft umfangreicheren Projekten wie Imagefilmen kann und muss man mehr Zeit in die Vorbereitung stecken, hat aber auch die Möglichkeit, Aussagen mehrmals zu filmen, bis sie zufriedenstellend eingefangen wurden. Manchmal möchte man auch nur wenige Sekunden Bewegtbildmaterial für ein Social Media-Posting, wo man nicht auf den Ton achten muss, da man das Video mit Hintergrundmusik hinterlegt. Und auch die Auswahl der passenden Musik will gut überlegt sein.

 

Am Ende des Tages…

Ihr seht – ein Content Creator hat ein breites, aber durchaus erfüllendes Aufgabengebiet. Man steckt seine Zeit und Energie in etwas, das nach der Fertigstellung unmittelbar fassbar ist. Ein schönes Bild zu betrachten, eine Podcast-Episode anzuhören, und auch ein Video anzusehen ist ein schönes Gefühl, wenn man selbst dafür verantwortlich war. Da darf man dann ruhig ein bisschen stolz sein, vergnügt die Beine hochlegen und wissen: Heut hab‘ ich wieder was geschafft!

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